Entfernen von Fliesen

Müssen Fliesen bei Auszug aus der Wohnung entfernt werden, erledigen wir dies fachgerecht und mit der nötigen Technik. Mit unsere modernen Werkzeugen ist die Arbeit dann meist schnell und unkompliziert erledigt. Mit besonderer Vorsicht achten wir darauf das Kabel und Leitungen nicht beschädigt werden. Müssen nach Vermietervorgaben auch Kleberückstände von Fliesenkleber entfernt werden, entfernen wir diese mittels Spachtel, Stahlbürste oder Handschleifmaschine fachgerecht. Bei Rückständen von Bodenfliesen kommt unser Bodenstripper bzw. Estrichschleifmaschine zum Einsatz.

Beschädigte Fliesen austauschen

Sind nach längerer Mietzeit einzelne Fliesen beschädigt oder gebrochen können diese (bei vorhandenen Ersatzfliesen) von uns fachgerecht ausgetauscht werden.

Informieren Sie sich unter Telefon 0351-26734037 oder über unser Anfrageformular

Muss ich selbst angebracht Fliesen entfernen lassen?

Auszug aus dem Mietrechtlexikon

Jedem Mieter ist grundsätzlich dringend zu raten, vor der Durchführung von baulichen Maßnahmen (auch Austausch von Armaturen, Sanitäteinrichtungen, Böden) eine schriftliche Vereinbarung mit dem Vermieter darüber abzuschließen. In einer solchen Vereinbarung sollte geregelt werden, wie beim Auszug aus dem Mietobjekt zu verfahren ist, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Mieter nicht nur alle getätigten Investitionen verliert, sondern darüber hinaus auch noch zum Rückbau verpflichtet ist. Natürlich ist auch eine entsprechende mündliche Vereinbarung wirksam, allerdings ergeben sich häufig später Schwierigkeiten, wenn es um den Nachweis geht, was Inhalt der Vereinbarung ist. Beteiligt sich der Vermieter an den Kosten oder übernimmt diese ganz, so ist davon auszugehen, dass der Vermieter die Baumaßnahme genehmigt hat und auf eine Rückbaupflicht durch den Mieter verzichtet hat.

Rückbau bedeutet Wiederherstellung des früheren Zustandes des Mietobjektes. Eine bloße Genehmigung der Ein- oder Umbauten durch den Vermieters genügt nicht: Die Genehmigung einer Umbaumaßnahme des Mieters bedeutet grundsätzlich nicht den Verzicht auf Rückbauansprüche nach Beendigung des Mietverhältnisses (LG Berlin, Urteil vom 23. Juli 2001, Az: 67 S 559/00).

Gibt es keine Vereinbarung, so ist der Mieter im Mietrecht grundsätzlich dazu verpflichtet, die Wohnung oder das Gewerbeobjekt bei Auszug und Rückgabe an den Vermieter in den ursprüglichen Zustand zu versetzen. Der Mieter ist also nicht verpflichtet, für den Rückbau Neuteile zu verwenden. Nur der ursprünglich beim Einzug bestehende Zustand wird geschuldet, die Rückbaupflicht soll nicht zu einer Bereicherung des Vermieters führen. Das Mietobjekt ist in dem Zustand zurückzugeben, in dem sich bei Vertragbeginn befand (BGH Urteil v. 23.10.1985, WM 1986,57). Zu den Ausnahmen siehe weiter unten.

Ausnahme DDR Mietvertrag

Hat der Mieter einer Wohnung in den neuen Bundesländern bis zum 3. Oktober 1990 bauliche Veränderungen vorgenommen, so ist er zu dem Rückbau nicht verpflichtet, wenn diese Veränderung im gesellschaftlichen Interesse lag. ZGB DDR § 12. LG Berlin 64. Zivilkammer, Urteil vom 9. Juli 1999, Az: 64 S 80/99.

Müssen Fliesen bei Auszug aus der Wohnung entfernt werden, erledigen wir dies fachgerecht und mit der nötigen Technik. Mit unsere modernen Werkzeugen ist die Arbeit dann meist schnell und unkompliziert erledigt. Mit besonderer Vorsicht achten wir darauf das Kabel und Leitungen nicht beschädigt werden. Müssen nach Vermietervorgaben auch Kleberückstände von Fliesenkleber entfernt werden, entfernen wir diese mittels Spachtel, Stahlbürste oder Handschleifmaschine fachgerecht. Bei Rückständen von Bodenfliesen kommt unser Bodenstripper bzw. Estrichschleifmaschine zum Einsatz.

Beschädigte Fliesen austauschen

Sind nach längerer Mietzeit einzelne Fliesen beschädigt oder gebrochen können diese (bei vorhandenen Ersatzfliesen) von uns fachgerecht ausgetauscht werden.

Informieren Sie sich unter Telefon 0351-26734037 oder über unser Anfrageformular

Muss ich selbst angebracht Fliesen entfernen lassen?

Auszug aus dem Mietrechtlexikon

Jedem Mieter ist grundsätzlich dringend zu raten, vor der Durchführung von baulichen Maßnahmen (auch Austausch von Armaturen, Sanitäteinrichtungen, Böden) eine schriftliche Vereinbarung mit dem Vermieter darüber abzuschließen. In einer solchen Vereinbarung sollte geregelt werden, wie beim Auszug aus dem Mietobjekt zu verfahren ist, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Mieter nicht nur alle getätigten Investitionen verliert, sondern darüber hinaus auch noch zum Rückbau verpflichtet ist. Natürlich ist auch eine entsprechende mündliche Vereinbarung wirksam, allerdings ergeben sich häufig später Schwierigkeiten, wenn es um den Nachweis geht, was Inhalt der Vereinbarung ist. Beteiligt sich der Vermieter an den Kosten oder übernimmt diese ganz, so ist davon auszugehen, dass der Vermieter die Baumaßnahme genehmigt hat und auf eine Rückbaupflicht durch den Mieter verzichtet hat.

Rückbau bedeutet Wiederherstellung des früheren Zustandes des Mietobjektes. Eine bloße Genehmigung der Ein- oder Umbauten durch den Vermieters genügt nicht: Die Genehmigung einer Umbaumaßnahme des Mieters bedeutet grundsätzlich nicht den Verzicht auf Rückbauansprüche nach Beendigung des Mietverhältnisses (LG Berlin, Urteil vom 23. Juli 2001, Az: 67 S 559/00).

Gibt es keine Vereinbarung, so ist der Mieter im Mietrecht grundsätzlich dazu verpflichtet, die Wohnung oder das Gewerbeobjekt bei Auszug und Rückgabe an den Vermieter in den ursprüglichen Zustand zu versetzen. Der Mieter ist also nicht verpflichtet, für den Rückbau Neuteile zu verwenden. Nur der ursprünglich beim Einzug bestehende Zustand wird geschuldet, die Rückbaupflicht soll nicht zu einer Bereicherung des Vermieters führen. Das Mietobjekt ist in dem Zustand zurückzugeben, in dem sich bei Vertragbeginn befand (BGH Urteil v. 23.10.1985, WM 1986,57). Zu den Ausnahmen siehe weiter unten.

Ausnahme DDR Mietvertrag

Hat der Mieter einer Wohnung in den neuen Bundesländern bis zum 3. Oktober 1990 bauliche Veränderungen vorgenommen, so ist er zu dem Rückbau nicht verpflichtet, wenn diese Veränderung im gesellschaftlichen Interesse lag. ZGB DDR § 12. LG Berlin 64. Zivilkammer, Urteil vom 9. Juli 1999, Az: 64 S 80/99.

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